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Trachycarpus fortunei
Hanfpalme

Palmenbild  

Mittelgroße, solitäre Fächerpalme mit schlankem, dicht in weiche Fasern gehülltem Stamm und breiten, dünngestielten Blättern, unterseitig oft bläulich bereift. Die Früchte sind blauschwarz, dünnschalig, und nierenförmig, an orangefarbigen Blütenständen.
Die Hanfpalme kommt bis auf die tropischen und die sehr kalten Breiten fast im gesamten China vor, ihre exakte ursprügliche Heimat läßt sich jedoch heute nicht mehr genau feststellen, da sie als Nutz- und Zierpflanze nicht nur dort so beliebt ist und sich von Kultur auch wieder in die Wildnis ausbreitet. Dieser Vorgang läßt sich heute z.B. auch gut im Schweizer Tessin beobachten!
T. fortunei ist wie auch andere Hanfpalmenarten in ihrer Heimat häufig selbst längeren Frostperioden mit Eis und Schnee ausgesetzt und ist für unser Klima eine der robustesten und, mit bis zu 30cm Stammwachstum, auch wuchsfreudigsten Palmen.
Fröste bis -12°C, unter günstigen Umständen auch bis -17°C kann sie unbeschadet überstehen. Bei noch niedrigeren Temperaturen verliert sie ihr Laub, treibt aber im nächsten Frühjahr meist ohne größere Probleme wieder aus. In Deutschland können Hanfpalmen in allen milderen Regionen an günstigen Standorten fast ohne Schutz im Freien gepflanzt und überwintert werden.

Sommertemperaturen

mild - warm

Wintertemperaturen

kalt

Frostverträglichkeit

-12 bis -17°C, Kübelpflanzen kurzfristig bis -9°C

Licht

Sonne - Halbschatten

Wasser

reichlich

Luftfeuchtigkeit

gering

Boden

lehmig, sehr anspruchslos

Nährstoffbedarf

mäßig

Verwendung

Kübelpflanze, ungeheizter bis kalter Wintergarten, Freiland an geschützter Stelle.


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